Ist Verantwortung delegierbar?

Viele Stellenprofile für Führungskräfte, Projektmanager und inzwischen leider auch Stelle für Product Owner sind definiert durch Textpassagen wie:

 

"Sie übernehmen die Verantwortung für..."

 

Dahinter folgt meist die Aufzählung für ein Projektvolumen das vermutlich 10-20 Mann bewerkstelligen müssen und alleine nicht tragbar ist.

 

Was passiert dadurch in der Praxis?

Jemand wird in das Unternehmen kommen und für diese Verantwortung bezahlt. Vermutlich wird er gut bezahlt.

 

Sein Job wird es sein die Arbeit der anderen zu kontrollieren - schließlich verantwortet er diese. Das ist praktisch per "Systemdesign" so definiert.

 

Im Fehlerfalle werden die Mitarbeiter eine Ausrede finden, weil schließlich jemand anderes dafür verantwortlich war.

 

Er wird versuchen dem mit besserer Planung entgegen zu wirken: "die Räume eng machen". Wird ihm das Gelingen? Nein.

 

Es entsteht ein Katz- und Mausspiel und führt dazu das Mitarbeiter die Verantwortung für ihr Tun verlieren. Was verlieren sie? Die Verantwortung für ihr Tun.

 

Damit geht die Qualität den Bach runter. Es handelt sich um einen Verantwortungsfehler.

 

Es ist wesentlich eleganter die Verantwortung spezifischer zu trennen, zum Beispiel so:

  • Das richtige bauen / entwickeln / umsetzen  (Manager / Product Owner)
  • Es richtig bauen / entwickeln / umsetzen (Mitarbeiter)
  • Es schnell umsetzen (Scrum Master / Agile Coach / Consultant)

 

Damit ersparen Sie sich politische Spiele.

 

Wenn Sie das praktisch erleben und erfahren wollen.

 

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